Der Podbi-Park befindet sich auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Bahlsen-Keksfabrik und gehört zur bedeutendsten Jugendstilarchitektur Hannovers.

Podbi-Park – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Der Service- und Geschäftskomplex Podbi-Park befindet sich auf dem Gelände und in den Gebäuden der ehemaligen Bahlsen-Keksfabrik. Deren herausragendsten und noch heute kennzeichnenden Gebäude – der Verwaltungsbau und die Feuerwache an der Podbielskistraße sowie das Fabrikationsgebäude an der Lister Straße – wurden 1911 von Karl Siebrecht erbaut und gehören zu den bedeutendsten architektonischen Leistungen des Jugendstils in Hannover.

Sie sind sowohl außen als auch innen mit aufwendigen Jugendstil-Elementen versehen. Das auffällige Terrakotta-Fries über dem Eingang etwa stammt von Georg Herting, für andere Werke wurden die Künstler Julius Diez, Adolf Hölzel, Willy Jaeckel, Änne Koken, Georg Krüger, Martel Schwichtenberg und Ludwig Vierthaler engagiert.

1974 lagerte Bahlsen die Hauptverwaltung, 1987 auch die letzte Produktionsstätte in größere Gebäude aus. Ab 1990 ließ Werner Michael Bahlsen, der Enkel des Unternehmensgründers, das Stammhaus aufwendig umbauen und mit einem Glasdach versehen. 1995 wurde der Komplex von den Architekten Lindner+Böge um den Rundbau eines Vier-Sterne-Hotels erweitert, der aufgrund seiner gelungenen Einpassung in das Ensemble 1997 einen Preis des BDA (Bund Deutscher Architekten) Niedersachsen erhielt.

Im Jahr 2000 wurde die Umnutzung des Geländes als moderner Service- und Geschäftskomplex mit der Eröffnung der Ladenpassage abgeschlossen. Im selben Jahr ist auch die Bahlsen-Konzernzentrale wieder in ihr Stammhaus gezogen. 2006 folgte ein Fabrikladen des Traditionsunternehmens.

Ein Eigentümerwechsel 2014 läutete umfangreiche Umstrukturierungen und Modernisierungen ein.